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Ausstellung 2016




2. Mai - 15. Dezember,
VILLA VIGO
NI

Besichtigungen:
Jeden Donnerstag, 14.30 Uhr
(im Rahmen der Villenbesichtigung)



"Das Schöne, das Nützliche und das Aufrichtige“
GOETHE UND MYLIUS IN ITALIEN



Die deutsch-italienischen Beziehungen im institutionell-politischen Bereich sowie auf kultureller Ebene beruhen häufig auf Erfahrungen und Lebenswerken einzelner Persönlichkeiten. Heute, genau dreißig Jahre nach Gründung der Villa Vigoni, möchten wir deshalb an das ideelle und kulturelle Vermächtnis unseres Gründungsvaters Heinrich Mylius erinnern sowie seine Verbindungen zum deutsch-italienischen Goethe-Kosmos veranschaulichen.

„Das Schöne, das Nützliche und das Aufrichtige“ – so der Titel der Ausstellung. Diese knappen Worte spiegeln das ästhetische Empfinden und die sozialen Wertvorstellungen von Heinrich Mylius wieder, die wesentlich durch seine Italien-Erfahrung geprägt wurden. Hierin lassen sich deutliche Parallelen zum Italien-Verständnis Goethes finden. Seine Italienische Reise, auf deren 200-jähriges Veröffentlichungs-Jubiläum die Ausstellung hinweisen möchte, schuf das Italienbild, welches sich fortan ins kulturelle Gedächtnis der Deutschen einprägte. Dieses Bild hat ebenso Spuren in der Familiengeschichte der Mylius hinterlassen, die nun erstmals in einem neuen Kontext sichtbar gemacht werden.

In fünf Sektionen präsentiert die Ausstellung das Wirken des Frankfurter Unternehmers in Italien:
Zunächst wird Mylius' ästhetischer Referenzpunkt, das Modell „Weimarer Klassik“, veranschaulicht (Sektion I). Sodann wird die Rolle der beiden Mittlerfiguren Heinrich Mylius und Gaetano Cattaneo innerhalb der Kunst- und Kulturwelt der italienischen Romantik nachgezeichnet (Sektionen II, III, IV). Die letzte Abteilung ist der Pionierleistung Heinrich Mylius' im Bereich der modernen Berufsausbildung in Italien gewidmet (Sektion V).






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