Bilaterale Vereinbarung CNR - MPG

An den Tagen Samstag, 15. Juni und Sonntag, 16. Juni hat in der Villa Vigoni ein bilaterales Event zur Feier des 90-jährigen Jubiläums der Gründung des Consiglio Nazionale delle Ricerche (CNR - italienischer Forschungsrat) stattgefunden. Eröffnet wurde die Veranstaltung durch die Generalsekretärin der Villa Vigoni, Prof. Dr. Immacolata Amodeo.
Im Rahmen dieser Veranstaltung unterzeichneten der Präsident der Max-Planck-Gesellschaft, Prof. Dr. Peter Gruss, und der Präsident des CNR, Prof. Dr. Luigi Nicolais, eine bilaterale Vereinbarung zur wissenschaftlichen und technologischen Zusammenarbeit.
Auch der Präsident des Vereins Villa Vigoni e.V., Botschafter Leonardo Visconti di Modrone, und der Abteilungsleiter des italienischen Ministeriums für Bildung, Universität und Forschung (MIUR), Dr. Raffaele Liberali, waren Teilnehmer dieser Veranstaltung, die auch zwei gemeinsame Workshops des CNR und der Max-Planck-Gesellschaft beinhaltete, an denen deutsche und italienische Wissenschaftler teilgenommen haben und sich zu den Themen "Biosphere-Atmosphere Interactions and Communications" bzw. "Quantum Science and Technology" ausgetauscht haben.


Sommerseminar: Einblicke in die italienische Kultur

Unter dem Titel „Italien – Geschichte, Kultur, Gegenwart“ bietet das Deutsch-Italienische Zentrum Villa Vigoni am Comer See im Juli 2013 ein dreitägiges Seminar an. Das Seminar wendet sich an Italien-Interessierte, die ihre Kenntnisse  über „Land und Leute“ durch eine nicht konventionelle Perspektive fernab der gängigen Stereotypen erweitern, auffrischen und verbessern wollen.

Anmeldungen (bis Ende Juni) unter:
e-mail: segreteria(at)villavigoni.eu


Programm und weitere Informationen:


Sommer-Masterclass mit Petru Munteanu

Bereits zum zweiten Mal veranstaltet die Villa Vigoni in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Jugend-Musikfestival Passau „Young Classic Europe“ einen internationalen Meisterkurs für junge Instrumentalisten. Der Meisterkurs findet statt im Zeitraum vom 29. Juli bis 1. August 2013 und bietet jungen vielversprechenden Talenten die Möglichkeit, in der inspirierenden Atmosphäre der Villa Vigoni einige Tage lang mit renommierten Künstlern zusammenzuarbeiten und internationale Bühnenluft zu schnuppern.
Nach dem überaus erfolgreichen Kurs mit der russischen Cellistin Natalia Gutman im Jahr 2012 konnte diesmal mit Prof. Petru Munteanu einer der führenden europäischen Violinpädagogen gewonnen werden.

Weitere Informationen und Ausschreibung:


Ergebnisse der Deutsch-Italienischen Historikerkommission

Quelle: Photothek.net - Fotoagentur Thomas Imo, Thomas Köhler, Ute Grabowsky GbR - Berlin

Am 19. Dezember 2012 fand im italienischen Außenministerium in Rom die Präsentation des Abschlußberichts der Deutsch-Italienischen Historikerkommission statt. Den Rahmen bildete ein Podiumsgespräch mit den Außenministern Giulio Terzi di Sant’Agata und Guido Westerwelle, dem Generaldirektor des italienischen Außenministeriums, Michele Valensise, und den beiden Präsidenten der Historikerkommission, Professor Mariano Gabriele und Professor Wolfgang Schieder.

Im Frühjahr 2009 hatten die damaligen Außenminister der Bundesrepublik und der Republik Italien die binationale Historikerkommission in der Villa Vigoni mit dem Auftrag eingesetzt, die deutsch-italienischen Erfahrungen im II. Weltkrieg und während der deutschen Besatzung in Italien aufzuarbeiten und einem breiteren Publikum zugänglich zu machen, unter besonderer Berücksichtigung des Schicksals der lange vernachlässigten Gruppe der sogenannten IMI, der italienischen Militärinternierten. Ziel dieser Initiative sollte nicht nur die Vertiefung der Sachkenntnisse sein, sondern auch der Versuch, getrennte und trennende Erinnerungen und (Vor)Urteile abzubauen zugunsten eines „geteilten“, gemeinsamen Geschichtsverständnisses in europäischer Perspektive. [Zum Abschlußbericht...]


Neue Ausschreibung: Trilaterale Forschungskonferenzen

Um den Austausch und die Netzwerkbildung zwischen Geistes- und Sozialwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern aus Deutschland, Frankreich und Italien nachhaltig zu fördern und dabei den Gebrauch von Deutsch, Französisch und Italienisch als Wissenschaftssprachen ausdrücklich zu unterstützen, haben die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), die Fondation Maison des Sciences de l’Homme (FMSH) und die Villa Vigoni das Programm „Trilaterale Forschungskonferenzen“ entwickelt, in dem Mehrsprachigkeit ein tragendes Prinzip ist.

Jede Trilaterale Forschungskonferenz besteht aus einer Serie von drei Veranstaltungen, die möglichst im Jahresrhythmus aufeinanderfolgen. Alle drei Treffen finden in der Villa Vigoni statt. Vorgeschlagen werden können Projekte aus allen Bereichen der Geistes- und Sozialwissenschaften. Die Teilnehmer einer Forschungskonferenz bestehen aus einer Kerngruppe von bis zu 15 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus den drei beteiligten Ländern. Diese Gruppe bleibt während aller Treffen gleich. Ausdrücklich erwünscht ist die Beteiligung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern. Diese sind zudem ausdrücklich eingeladen, eigenständig Forschungskonferenzen zu beantragen.
Frist für die Antragstellung: 30. Juni 2013

Kompletter Ausschreibungstext:


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