Veranstaltungsprogramm 2013
15.07.2012 – 18.07.2012Trilaterale Forschungskonferenz
Wozu Pragmatismus? Zur Bedeutung des Pragmatismus in den Sozial- und Geisteswissenschaften der Gegenwart
Koordination: Dr. Tanja Bogusz, Berlin; Dr. Roberto Frega, Bologna; Dr. Albert Ogien, Paris
Es haben sich 18 Forscherinnen und Forscher, Philosophen, Soziologen und Anthropologen versammelt, um folgende Frage zu diskutieren: Auf welche Weise hat die Renaissance des Pragmatismus zu neuen Orientierungen beigetragen, die über das akademische Feld hinausgehen? Diese transdisziplinären Wirkungen wurden entlang folgender Themenblöcke reflektiert: „Arbeit und Technik“, „Pragmatismus und Sozialanthropologie“, „Pragmatismus, Kreativität und Performanz“ und „Von der Stärkung des Akteurs zu einer akteurszentrierten Soziologie“. Es entfaltete sich ein produktives Spannungsverhältnis zwischen pragmatistischen Konzepten (Kreativität, Praxis, Erfahrung z.B.) und der pragmatistischen Methodologie. Diese Spannung wurde einerseits anhand von erkenntnistheoretischen Ansätzen diskutiert (Konzepte: Intra- und Intersubjektivität und Universalismus, implizites Wissen in der Soziologie, pragmatistische Grundlagen in der Stadtforschung); andererseits anhand von soziokulturellen Problemstellungen (Methodologie: öffentliche Erfahrung in der Arbeitswelt, wissenschaftliche Biodiversitätsforschung, die Expertise als experimentelles Verfahren).
 


