Festakt zum Abschluß des Projektes mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt

Ein "Offenbarungseid der Kurzfristigkeit", so Klaus Töpfer, sei die Krise, um in der Villa Vigoni temperamentvoll für ein Handeln in langer Dimension zu plädieren.
Ein Blick in die unmittelbare Umgebung des deutsch-italienischen Exzellenzzentrums am Comer See macht deutlich, daß Landschaftsschutz im mehr und mehr zersiedelten alpinen Seengebiet ein dringliches Gebot darstellt. Das von der DBU geförderte Projekt leistet hierzu einen bedeutenden Beitrag:
Mit der Sanierung der Casetta Svizzera und der sie umgebenden bewaldeten Teile im Gelände der Villa erhält das Zusammenspiel von natürlicher Umgebung und Gebäuden wieder den Sinn, der ihm ursprünglich zugedacht worden war.
Der Festvortrag von Michele Cometa entwickelte dies in einer neuen Lektüre des um 1830 errichteten Schweizerhauses. Es realisiert die Urform einer auf das Wesentliche reduzierten ländlichen Architektur, der komplexe Bedeutungen assoziiert werden können: Einfachheit, Freiheit, Leichtigkeit - Leitideen, denen auch Heinrich Mylius Einrichtung des Haupthauses auf dem Gelände folgte!